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Foto: Ingo Woesner

Montag, 19. Februar 2018

Der Kaufmann von Venedig

Schauspiel von William Shakespeare

Regie: Michael Günther

Musik: Toni P. Schmitt

Kostüm: Gabriele Kortmann

Bühne: Miriam Braunstein

Shakespeare Company Berlin

Handlung

Der reiche Kaufmann Antonio liebt heimlich Bassanio, einen windigen Edelmann. Dieser will um die schöne Portia freien und braucht dafür Geld. Antonio schenkt es ihm, obwohl all sein Vermögen auf See ist. Der verhasste Jude Shylock wird als Kreditgeber angefragt und nutzt die Gelegenheit, seinem Widersacher Antonio und mit ihm der ganzen ihn brandmarkenden Christenheit die Stirn zu bieten: Er will keine Zinsen, sondern ein Pfund Fleisch „zunächst dem Herzen“ aus Antonios Körper schneiden, sollte dieser das Darlehen nicht zurückzahlen können. Womit niemand rechnet: Antonios Flotte geht verloren, der Schuldschein wird fällig…

Unterdessen hat Bassanio das Rätsel lösen können, welches Portias Herz und Hand versprach. Er hat aus drei Kästchen das Schlichteste ausgewählt und darin das Portrait der Liebsten gefunden. Anders als seine skurrilen Mitbewerber hat er sich von seinem Herzen, statt von Eitelkeit leiten lassen. Die Freude über das junge Glück ist getrübt, weil es sich auf Antonios Untergang zu gründen droht.

Es kommt zum Prozess. Shylock, dem zudem die einzige Tochter samt einem Batzen Geld entführt wurde, besteht auf sein Recht. Er weiß das Gesetz Venedigs auf seiner Seite, das allen Bürgern die gleichen Vermögensrechte einräumt und Grundlage eines ohnehin fragilen Staates ist. Der Doge kann diesen Fall nicht entscheiden, bis ein ominöser Rechtsgelehrter auftritt (niemand anderes als die verkleidete Portia) und mit einem salomonischem Urteil Antonios Leben rettet.

In einem überraschenden Happy End finden sich nicht nur mehrere Paare in Liebe zusammen, es kommen auch die meisten von Antonios Schiffen heil in den Hafen. Antonio und sein dunkler Zwilling im Leid, Shylock, bleiben einsam zurück. Sie können keine Freunde werden.

Darsteller

mit Kim Pfeiffer, Vera Kreyer, Benjamin Plath, Stefan Plepp, Oliver Rickenbacher, Daniel Schröder

Kritiken

 

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